Der letzte Tag in Rom bricht an. Wir räumen das Zimmer und spazieren in Richtung Circus Maximus, der mit Militärgerät gefüllt ist: Schnellboote der Guardia di Finanza, Fahrzeuge der Carabinieri, Hubschrauber und Panzer; offenbar bereitet man sich auf den Tag der Streitkräfte am 4. November vor.
Vorbei am Mund der Wahrheit kommen wir zu den Caracalla-Thermen.
Zum Mittagessen überqueren wir einmal mehr den Aventin, diesmal bei Tageslicht, und kehren, einer weiteren Reiseführerempfehlung folgend, im “Da Oio a Casa mia” am Testaccio ein. Das Essen und der Wein schmecken ausgezeichnet; die Bedienung war allerdings dermaßen unmotiviert, dass wir, nach mehreren Versuchen, es zu bestellen, das geplante Dessert ausfallen lassen.
Mit der U-Bahn geht’s zurück ins Zentrum, wo sich Alex den Mantel zulegt, den er schon seit ein paar Tagen kaufen möchte, und wir auf der Piazza Navona das letzte römische Eis genießen.
Gemütlich spazieren wir ins Hotel zurück, wo unser Gepäck auf uns wartet, und verabschieden uns von unserer herzlichen Gastgeberin (Tipp: Hotel Margot, mit der Google-Suche hotel margot rome über verschiedene Webseiten buchbar). Kamerakind Alex ist im Hintergrund im Spiegel erkennbar.
Mit dem “Bus Shuttle” fahren wir vom Bahnhof Roma Termini zum Flughafen und stellen fest, dass der Zettel mit den Abfahrtszeiten, den wir von der Busfirma bei der Ankunft in Rom erhalten haben, nicht stimmt, und das die Laune des Busfahrers zu wünschen übrig lässt. Der Rückflug hat Verspätung, und wir erreichen mit Müh und Not (Ali und ich halten die Schnellbahn auf während Alex Fahrkarten kauft) die letzte Schnellbahn nach Wien.
Es ist inzwischen kurz vor ein Uhr nachts, und wir erreichen das Autohaus, das sich während unserer Abwesenheit um das Service von Alexs Firmenwagen gekümmert hat. Mit Bankomatkarte und einem Code holt er sich den Autoschlüssel aus dem unbemannten Foyer (auch mir war neu, dass das geht) und wir laden unser Gepäck ein. In der Zwischenzeit bemerken wir einen Polizeiwagen, der langsam in der angrenzenden Straße vorbeifährt, uns sieht, den Retourgang einlegt und hinter einer Mauer verschwindet. Wir fahren los und, wie erwartet, geht ein paar Meter weiter hinter uns das Blaulicht an.
Offenbar war auch den Polizisten neu, dass man ein Auto um diese nachtschlafene Zeit abholen kann, doch nach den üblichen Fragen (Fahrzeugkontrolle, Führerschein, Zulassung, Haben Sie etwas getrunken?) und Alexs Erklärung, wie wir gerade an das Auto gekommen sind, dürfen wir den Heimweg fortsetzen.
(Das war’s; danke für’s Lesen! Wir schon erwähnt: © der meisten Fotos by Alex.)











